Wichtiger Hinweis

In eigener Sache:

Liebe Leserinnen, liebe Leser, aufgrund der aktuellen Ereignisse schalten wir für Sie die ff online vorübergehend frei. Sie können alle, Abonnenten wie Nicht-Abonnenten, das neue Heft ab Donnerstag als E-Paper kostenlos lesen, klicken Sie dafür im Menü auf E-Paper lesen. Oder Sie laden sich die ff-App auf Ihr Smartphone.
Wir wünschen gute Lektüre und gute Gesundheit!

Extra

10 Tipps für Garten, Balkon und Terrasse

Pflanzen
Eigene Pflanzen zu ziehen macht Spaß und spart bares Geld. © Unsplash/Daniel Oberg
 

Wildes Chaos oder Fußballrasen? Kräutertöpfe oder Blütenmeer? Egal wie Ihr ­Außenbereich gestaltet ist, hier die zehn wichtigsten Frühjahrstipps.

Frühjahrsputz

Was noch nicht zurechtgestutzt wurde, verlangt spätestens im April den richtigen Schnitt. In erster Linie sind das Ziergehölze, zur Triebanregung eventuell auch Beerensträucher. Robuste Pflanzen wie Erdbeeren haben überwintert und liefern mit der richtigen Pflege schnell wieder Ernte: entfernen Sie vertrocknetes Blattwerk und versetzen Sie die Erdbeeren nach spätestens drei Jahren in ein ­anderes Beet. Stauden können Sie in dieser Zeit gut ausstechen, teilen und neu einpflanzen, das fördert die Blütenbildung. Balkon- und Kübelpflanzen gehören umgetopft und gedüngt, auch Rosen freuen sich über eine Düngung.

Tipp: In den meisten Gärtnereien gibt es inzwischen hervorragende Erden ohne Torf und organischem Dünger.

Nützliche Bodenarbeit

Schichten sie ihr Hochbeet neu auf oder versuchen Sie sich in der Anlegung von Hügelbeeten nach dem Vorbild der Permakultur. Mit einer Kiesel-Drainage, ­getrockneten Holzresten, Laub und Kompost geben Sie Ihrer Erde nötige Nährstoffe und Struktur. So reaktivieren Sie das Bodenleben des Beetes.

Tipp: Auch den vor sich hin dümpelnden Komposthaufen können Sie mit der nötigen Aufmerksamkeit wiederbeleben: Wird das richtige Schichtungsprinzip verfolgt, ent­stehen keine Gerüche und es bildet sich ein wunderbarer Kompost.

Richtige Rasenpflege

Der Winter setzt dem Rasen ganz ­besonders zu. Es hat sich Unkraut ausgebreitet und die schattigen Flächen sind vermoost und verfilzt. Nun, nach dieser Winternässe, braucht der Boden ein wenig Zeit zum Trocknen und zum Kräfte sammeln. Im April ist es Zeit für den ersten Gang mit dem Rasenmäher und in Folge für den Einsatz eines Vertikutierers. Letzterer befreit die Wiese von Moos und abgestorbenem Gras. Das sieht am Anfang etwas wüst aus, aber der Boden kann wieder aufatmen. Düngen Sie den Rasen nach dem Vertikutieren und säen Sie eventuell nach, dann wächst das Gras wieder schnell und kräftig.

Tipp: Sie haben keinen Vertikutierer? Rufen Sie Ihre Nachbarn an oder fragen Sie bei Tauschbörsen oder der Zeitbank in ihrer Ortschaft nach. In Zeiten wie diesen: Desinfizieren Sie Geborgtes bei Erhalt und bei der Rückgabe. Ein kleines Dankeschön pflegt die Nachbarschaft auch über den Garten hinaus.

Richtige Rasenpflege

Der Winter setzt dem Rasen ganz ­besonders zu. Es hat sich Unkraut ausgebreitet und die schattigen Flächen sind vermoost und verfilzt. Nun, nach dieser Winternässe, braucht der Boden ein wenig Zeit zum Trocknen und zum Kräfte sammeln. Im April ist es Zeit für den ersten Gang mit dem Rasenmäher und in Folge für den Einsatz eines Vertikutierers. Letzterer befreit die Wiese von Moos und abgestorbenem Gras. Das sieht am Anfang etwas wüst aus, aber der Boden kann wieder aufatmen. Düngen Sie den Rasen nach dem Vertikutieren und säen Sie eventuell nach, dann wächst das Gras wieder schnell und kräftig.

Tipp: Sie haben keinen Vertikutierer? Rufen Sie Ihre Nachbarn an oder fragen Sie bei Tauschbörsen oder der Zeitbank in ihrer Ortschaft nach. In Zeiten wie diesen: Desinfizieren Sie Geborgtes bei Erhalt und bei der Rückgabe. Ein kleines Dankeschön pflegt die Nachbarschaft auch über den Garten hinaus.

Unkraut jäten

Befreien Sie ihre Hochbeete, Töpfe und Balkonkästen von Unkraut. Genauso wie die Fugen zwischen Steinplatten oder Holzleisten, die manchmal von Unkraut durchzogen sind. Einmal gründlich und flächendeckend durchgeführt, haben es ungebetene Gäste in den folgenden Monaten schwerer, sich wieder auszubreiten.

Tipp: Rufen Sie das Unkrautjäten als Wettbewerb aus und fordern Sie ihre Kinder oder Enkelkinder auf mitzumachen.

Ordentliches Gartenwerkzeug

In der Gartenarbeit nicht zu unterschätzen sind die richtigen Werkzeuge und Geräte, vor allem auch ihre Pflege. Denn der Schnitt mit der Gartenschere tut dem Strauch nur gut, wenn er ­sauber durchgeführt wurde; dem Rasen geht’s genauso. Wer seine Garten- oder Heckenschere selbst schleifen möchte, kann sich Anweisungen auf Youtube holen. Ansonsten bringen Sie die Schere zum Schleifen, wenn die entsprechenden Geschäfte wieder öffnen dürfen. In der Zwischenzeit achten Sie auf die richtige Reinigung der Gerätschaften.

Tipp: Setzen Sie auf Gartengeräte mit Kupferlegierung. Sie rosten nicht und haben eine längere Lebensdauer als Geräte aus Eisen. Die Kupfermikro­partikel tragen außerdem zur Boden­verbesserung bei.

Neuer Look für die Möbel

Outdoor-Mobiliar gehört nach der Winterpause gereinigt. Besonders gut für Holzmöbel eignen sich milde Reinigungsmittel und ein Baumwolltuch. Auf Mikrofasertücher sollten Sie besser verzichten, da sie dem Material Öl entziehen. Wer noch ein ­geeignetes Produkt zu Hause hat, kann seine Möbel zusätzlich ölen, versiegeln oder streichen. Gründlich geputzt werden sollten auch die weniger empfindlichen Kunststoff- und Metallmöbel.

Tipp: Vielleicht nicht besonders ­spaßig, aber mit viel Vorfreude verbunden: eine gründliche Reinigung des Grills.

Dankbare Zimmerpflanzen

Gerade wenn es draußen zu blühen und zu gedeihen beginnt, laufen wir Gefahr, unsere Zimmerpflanzen zu vergessen. Deshalb gilt: Abstauben, abspritzen, umtopfen, düngen. Damit es im nächsten Winter auch zuhause wieder grünt.

Tipp: Viele Zimmerpflanzen sind sensibel, was die nötige Wasserzufuhr betrifft. Geben Sie deshalb beim Umtopfen Tongranulat als Drainage in den Topfboden. Es bindet überflüssiges Wasser und gibt die Feuchtigkeit bei Bedarf schnell wieder ab.

Auf eine gute Nachbarschaft

Der Detailhandel in Gärtnereien bleibt bis auf weiteres geschlossen. Besinnen Sie sich deshalb einmal mehr auf ihre Nächsten. Auf Menschen, die in Ihrer unmittelbaren Nähe wohnen. Schließen Sie sich mit Nachbarn ­zusammen und tauschen Sie mit ihnen Pflanzen aus. Etwa mehrjährige Pflanzen, die den Winter überlebt haben und in Ihrem Garten im Übermaß wachsen. Sie können gemeinsam mit Ihren Nachbarn auch eine Großbestellung aufgeben und die Gärtnereien liefern dann ins Haus. Das meiste kann man über Whatsapp-Gruppen vereinbaren, viele ältere Leute freuen sich auch über einen Telefonanruf.

Tipp: In manchen Ortschaft gibt es auch noch Bäuer­innen, die Saatgut vermehren. Vielleicht überlassen sie Ihnen das ein oder andere Säckchen, damit auch Sie wieder ältere Gemüsesorten kultivieren können.

Vitamin D tanken

Entspannen Sie! Tanken Sie Sonne. Egal ob im Liegestuhl, beim Umstechen oder am Fensterbrett. Ihr Körper freut sich über Sonnenlicht und das Gemüt sowieso. Verlegen Sie ein wichtiges Telefonat, das Mittagessen oder die Yoga-Übung nach draußen.

Tipp: Der richtige Sonnen­schutz darf auch beim ­Sonnentanken nicht ver­gessen werden. Ein Hut tut gut.

von Maria Oberrauch

weitere Bilder

  • Pflanze Kaktus

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.