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Altes Gemäuer neu belebt

Aus ff 23 vom Donnerstag, den 04. Juni 2020

Originale Hülle
Originale Hülle: Die Außenfassade des Flurinsturms in Glurns wurde auf Wunsch des Bauherren bewusst nicht verändert. © Hannes Niederkofler
 

Unter den Einheimischen trug der Flurinsturm einst den Namen Glurnser Loch. Nun hat ­Thomas Ortler das ungeschliffene ­Architekturjuwel in einen modernen Gastbetrieb verwandelt.

von Verena Spechtenhauser:

Vieles hat sich in den letzten Jahrhunderten abgespielt hinter den dicken, unscheinbaren Steinmauern des Flurinsturms in Glurns. Die Grundmauer geht auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als Befestigungsturm errichtet, war das historische Haus in der Folge Gericht und Gefängnis, jüdische Wechselstube, kaiserliche Schlafstätte und ganz zum Schluss eine kleine Dorftischlerei. Bis zu einem verheerenden Brand im Jahr 1799 war es um zwei Stockwerke höher, ausgestattet mit Zinnen, wie wir sie von der nahen Churburg in Schluderns ...

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  • Klug inszeniert Modern integriert Thomas Ortler Das Gewölbe im ­Restaurant Architekt Werner Pircher (links) und Geometer Roberto Waink
  • Clevere Lösung Schöner Kontrast Behutsam saniert Behutsam saniert Unter Dach

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