Warum bloß hält die katholische Kirche an der jahrhundertealten Diskriminierung der Frauen fest? Dabei sind sie es, die den Laden schmeißen.
von Georg Mair, Chefredakteur
Die Galeristin Antonella Cattani hat viel zeitgenössische Kunst ins Land gebracht. Jetzt hört sie auf. Was bleibt, was sie mitnimmt und warum der Job viel Energie verschlingt.
Michaela Senn „entwickelt“ Theaterstücke und findet dafür ungewöhnliche Formen. Wie das geht, zeigt jetzt „Magdalena, ma dai“, ihr Stück über die Frau von Michael Gaismair.
Das Sprachbarometer erhebt die Sprachkenntnisse der Südtiroler:innen und was sie von Patentino oder Proporz halten. Wer Sprachpläne macht, könnte daraus lernen.
Die Arbeiten von Nicola L. zeigen, wie sich künstlerische Arbeit und politischer Protest verbinden lassen. Das Museion in Bozen stellt jetzt 80 ihrer Arbeiten aus.
Sabine Gruber hat den Walther-von-der-Vogelweide-Preis bekommen, eine der höchsten Auszeichnungen im Land. Was bedeutet das für eine kritische Schriftstellerin?
Die Südtiroler Kirche will den sexuellen Missbrauch in den eigenen Reihen aufarbeiten. Und genau hinschauen. Doch dem Hinschauen müssen Taten folgen.
Hermann Schnitzer, 84, hat vor 40 Jahren die „Meraner Musikwochen“ mitbegründet. Über ein Festival, das immer größer geworden ist, teure Karten und die Kraft der Musik.
Susanne Scholl führt in Österreich die „Omas gegen rechts“ an. Sie will auch mit 75 nicht still sein. Warum sie nicht daheim auf dem Diwan liegen bleibt.
Die Unda aus Toblach war einer der größten Hersteller von Radioapparaten in Italien. Max Glauber hat sie vor 100 Jahren gegründet. Eine Geschichte über Pioniergeist, Technik – und Diktatur.
Das Landesgesetz zur Inklusion wird zehn Jahre alt. Es ist ein mutiges Gesetz, das die Rechte von Menschen mit Behinderung garantiert. Auf dem Papier.
Aron Demetz ist einer der bekanntesten Südtiroler Künstler. Er probiert immer wieder Neues. Wer ist der Mann, der mit einer Demo gegen den Tourismus auffällig geworden ist?
Josef Gelmi ist in der Südtiroler Kirche ein wichtiger Mann. Kritisch gegenüber der Kirchenlehre. Und ein Verehrer des Papsttums. Wie er denkt und was er glaubt.
Die SVP und das Bündnis mit den Rechten. Es zeigt sich immer wieder, mit wem die Partei sich eingelassen hat. Aber hat das auch Folgen?
von Georg Mair, Chefredakteur
Zwei Mütter und ein Kind: Johanna Mitterhofer lebt in einer Regenbogenfamilie. Für rechte Politiker sind solche Familien eine Provokation. Ein Sommergespräch über Liebe, Kinderkriegen und gleiche Rechte für alle.
Alexander Langer, Vater der Grünen, Landtagsabgeordneter, Gegenspieler von Silvius Magnago, hat sich vor 30 Jahren das Leben genommen. Was er hinterlassen hat, erzählt sein Weggefährte Goffredo Fofi.
In „Nochmal von vorne“ erzählt Dana von Suffrin von einer jüdischen Familie in Deutschland – mit ihr kann man über Antisemitismus, Israel und den Krieg in Gaza reden.
Uraufführung bei den Vereinigten Bühnen Bozen: Wie Peter Lorenz „Ein Hund kam in die Küche“ von Sepp Mall in Theater verwandelt. Und so Südtirol-Geschichte offenlegt.
Aufrüsten oder einen Kompromiss schließen? Sepp Kusstatscher und Thomas Benedikter sind gänzlich anderer Meinung. Aber hier reden sie wenigstens miteinander.
Ein paar Dinge werden bleiben von Papst Franziskus: die Suche nach Frieden und die radikale Kritik am Umgang mit Flüchtlingen. Doch was wird aus seiner Kirche?
Matthias Lintner hat mit „My Boyfriend El Fascista“ einen Film gemacht, der höchst aktuell ist. Über Zweifel, Links-Sein, bequeme Gewissheiten und wie viel Politik Beziehungen aushalten.
Waltraud Mittich hat einen neuen Roman vorgelegt, über ihre Familie mütterlicherseits. Wovon sie erzählt, was sie zum Schreiben treibt und was sie sich nie verzeihen wird.
Wilfried Trettl regiert seit 15 Jahren als Bürgermeister in Eppan, für eine Bürgerliste. Jetzt darf er nicht mehr und will dennoch bleiben. Wer ist der Mann, der drei Mal die Südtiroler Volkspartei verdrängt hat?
Ariel Trettel ist Künstler und Musiker, er hat gerade ein neues Album herausgebracht. Das Material, mit dem er arbeitet, ist gewöhnlich. Doch er macht daraus spannende Sachen.
Zuerst beschließen, dann informieren. Der Umgang mit dem Hofburggarten in Brixen ist ein Musterbeispiel – für die mangelnde Bürgerbeteiligung im Land. von Georg Mair, Chefredakteur
Der Buchwissenschaftler Gerhard Lauer widerlegt das Vorurteil, dass junge Menschen nicht mehr lesen und schreiben. Lesen erlebt einen Boom, behauptet er – durch die sozialen Medien.
Wer ist der Mann, der österreichischer Bundeskanzler werden will? Gernot Bauer, Redakteur des Wiener Wochenmagazins Profil, weiß, wie Herbert Kickl tickt und wie gefährlich er ist.
In Österreich macht die Volkspartei der FPÖ die Tür auf, wie schon die SVP den Fratelli. Wie man opportunistisch Rechtspopulisten normalisiert.
von Georg Mair, Chefredakteur
Julia Tappeiner propagiert einen „konstruktiven“ Journalismus. Schreibt die Südtiroler Journalistin sich damit die Welt schön oder macht sie sie besser?
In der Causa Hager-Benko war Christoph Franceschini Teil der Ermittlungen. Er ist ein enger Freund von Heinz Peter Hager. Wie nahe darf ein Investigativjournalist der Macht kommen?
Ein unbekanntes Kapitel der Regionalgeschichte: die Südtiroler und Trentiner, die im Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) den Faschismus aufhalten wollten.
ADHS, Autismus und Verhaltensauffälligkeiten nehmen zu – das fordert und überfordert die Schule. Wie Lehrpersonen, Eltern und Schulverwaltung damit umgehen. Und wann sie es nicht mehr schaffen.