Bozens Stadtwappen enthält einen Stern mit sechs Zacken. Am frisch renovierten Waaghaus hat er nur fünf Zacken – vermutlich das Überbleibsel aus einer dunklen Zeit.
Loacker setzt nun voll auf Kakao frei von Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltfrevel. Das kostet viel Geld. Warum dem Rittner Waffelproduzenten das aber wert ist.
Südtirols Skiliftbetreiber haben eine Reihe von guten Jahren hinter sich. Das war nicht immer so. Und das wird wohl auch nicht so schnell wieder der Fall sein. (Teil der Titelgeschichte "Winter-Alptraum")
Dort, wo derzeit Bagger am Einkaufszentrum des Investors René Benko schaufeln, befand sich einst Bozens größter Friedhof. Stoßen die Arbeiter womöglich noch auf menschliche Überreste?
Das Land wollte mithilfe einer umfangreichen Teststrategie Covid-19 eindämmen. Um einen neuen Lockdown zu vermeiden. Warum dieser Versuch krachend gescheitert ist.
Für Bewässerungsanlagen gelten strenge Vorschriften, die einige SVP-Bauern im Landtag nun aufweichen wollen. Kritiker sind entsetzt: Hier werde mit der Sicherheit der Menschen gespielt.
Im Mai hat der Landtag beschlossen, den Kampf gegen die Pandemie losgelöst von Italien zu führen. Jetzt muss man nüchtern feststellen: Dieser Versuch ist gründlich in die Hose gegangen. (Teil des Titelthemas "Tanz auf der Eisscholle")
Südtirol wird nicht mehr nur als Urlaubsland, sondern als Region beworben.
Für sieben Millionen Euro. Im Vordergrund stehen Menschen, die einander begegnen.
In Coronazeiten wirklich die richtige Botschaft?
Brunecks neuer Stadtrat für Raumordnung, Bauwesen und Wohnbau, Reinhard Weger, ist zugleich Feuerwehrkommandant und Chefredakteur der Pustertaler Zeitung. Wie geht das bloß zusammen?
Wer im Kampf gegen Covid an vorderster Front stand, hat im Frühjahr Applaus von den Balkonen bekommen. Jetzt rollt die zweite Welle heran. Und es stellt sich heraus: Es ist beim Applaus geblieben.
(von Karl Hinterwaldner und Alexander van Gerven)
Der Wert der Volksbank-Aktie ist auf 7 Euro gesunken, 12 Euro weniger als 2015. Viele Aktionäre sind verärgert. Warum Generaldirektor Alberto Naef trotzdem optimistisch bleibt.
Der Bozner Landhausplatz ist ein Beispiel dafür, wie ein öffentlicher Platz nicht aussehen sollte. Nun sollen neun rote Säulen retten, was nicht zu retten ist.
Das Coronavirus wird wieder mächtiger. Die Zahl der Infizierten steigt, die Nervosität auch. Wie wir es denanoch schaffen können, halbwegs gut über die kalte Jahreszeit hinwegzukommen.
Maria und Josef sind Südtiroler wie die meisten von uns:
gesund, zufrieden, der Tradition verhaftet. Manch einer würde das für langweilig halten, Maria und Josef sind trotzdem glücklich.
Ging es beim Verkauf des Bozner Flughafens mit rechten Dingen zu? Während die Staatsanwaltschaft ermittelt, wird die Landebahn verlängert. Das ist eine Niederlage für die Politik.
Burkard Zozin steht der ff seit mehr als drei Jahrzehnten als Medienanwalt zur Seite.
Er sagt, die Pressefreiheit sei ein hohes und sehr kostbares Gut, das es zu verteidigen gelte.
In Klausen wollen zwei Parteikollegen die SVP-Bürgermeisterin stürzen. Ob das gutgehen kann? Die Bürgerliste wittert ihre Chance und stellt einen starken Gegenkandidaten.
In den meisten Gemeinden Südtirols ist die Wahl eine eher laue Angelegenheit. Aber nicht überall.
ff hat 28 herausgefiltert, in denen es um die Wurst geht. Ein Überblick.
In zehn Tagen werden in 113 Südtiroler Gemeinden neue Bürgermeister und Räte bestellt.
Inmitten der Pandemie. Spielt sie der SVP in die Hände? Oder stärkt das Virus gar ihre Herausforderer?
In Kaltern hält die Gemeinde an der Ausweisung von zwölf neuen Tourismuszonen fest – obwohl das Land dagegen ist. Sie wehrt sich beim Verwaltungsgericht und beruft sich auf die Verfassung.
Diego Nicolini sitzt für die Fünfsternebewegung im Landtag. Er verurteilt das Verhalten
seiner Kollegen, die den 600-Euro-Bonus beansprucht haben. Und nicht nur das.
Stefan Zisser ist Hotelier und war früher einer der erfolgreichsten Eishockeyspieler Italiens. Im ff-Sommergespräch erklärt er, warum der Tourismus so wichtig ist und warum man „manchmal auch zwei Schritte langsamer gehen kann“.
Die Wirtschaft wird in einem kapitalistischen System immer das Sagen haben – sagt Günther Pallaver, Professor für Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck. (Interview zu "In der Hand der Lobby")
Die Coronakrise hat einmal mehr gezeigt, wer in Südtirol das Sagen hat: die Wirtschaft. Das Nachsehen haben Arbeitnehmer- und Sozialverbände. Dagegen regt sich Widerstand.
Renzo Caramaschi möchte weitere fünf Jahre Bürgermeister sein. Entgegen seinem ursprünglichen Versprechen, das nicht zu tun. Starke Gegner wollen ihn verhindern.
Das Team K bedrängt immer stärker die SVP – und gerät nun selbst unter Druck. Teamchef Paul Köllensperger analysiert im Interview die Gründe: „Das System Südtirol ist ins Wanken gekommen.“
Eine Zahnradbahn soll Gröden mit der Seiser Alm verbinden. Die Macher sehen darin eine Chance – auch für die Umwelt. Die Gegner warnen: Mit dem Massentourismus müsse endlich Schluss sein.
Das Büro der Zukunft soll in den eigenen vier Wänden liegen.
Viele Chefs und ihre Angestellten sind begeistert vom neuen Arbeitsmodell. Aber hält es auch, was es verspricht?
Erwin Mayr ist in seinem Leben schon vieles gewesen: Kameramann, Elektrotechniker, Solarunternehmer und Experte für Wasserstoff.
Jetzt leistet er Entwicklungshilfe in Afrika.
Die Regierungsmehrheit möchte einen Teil der Richter am Rechnungshof ernennen –
was sie am Verwaltungsgericht seit Langem tut. Die Opposition protestiert. Zu Recht?
Wir essen viel zu viel Fleisch – sagt Silke Raffeiner. Die Ernährungswissenschaftlerin erklärt, warum weniger Fleisch gut wäre für Tier, Mensch, Umwelt und Klima. (Interview zur Titelgeschichte)
Die Landesenergiegesellschaft stellt ihrem Führungspersonal große Firmenautos zur Verfügung – auch zur privaten Nutzung. Den Bürgermeistern von Bozen und Meran gefällt das nicht.
Was Corona mit unserem Essen zu tun hat? Sehr viel, sagt Buchautor Hans-Ulrich Grimm, denn: „Das Virus erhält machtvolle Unterstützung durch die Nahrungsindustrie, die die Vorerkrankungen schafft.“
Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen soll jetzt wieder starten. Nur wie?
Die Politik zeigt sich überfordert und lässt Anbieter und Eltern im Regen stehen.
Der Sarner Immunologe Bernd Gänsbacher sagt Ja zu Lockerungen: „Aber Schritt für Schritt.“ Wer die Regeln für Abstand und Hygiene nicht einhält, müsse bestraft werden. (Interview zum Artikel Methode Wasserhahn)
Die Coronapandemie hat Italien – und Südtirol – weiterhin fest im Griff. Nun werden die Beschränkungen zwar gelockert, aber niemand weiß, welche Folgen das haben wird.
Südtirols Beherbergungsbetriebe haben derzeit zwar Kosten, aber keine Einkünfte. Müssen sie zudem hohe Kredite bedienen, wird es für sie eng. (Beitrag zur Titelgeschichte)
In der Coronakrise wird ein Problem offensichtlich, das sich seit Jahren verschärft: die fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Während Politik und Arbeitgeber zuschauen, müssen vor allem Frauen ihren Job kündigen.
Brixen, Vahrn und Lüsen möchten gemeinsam ein Seniorenzentrum errichten.
Dafür erwerben sie ein Grundstück von der Kirche. Zahlen die Gemeinden zu viel?
Die Anzahl der Covid-19-Opfer in Südtirol ist hoch – verglichen mit anderen Ländern. Woran das liegt, was man daraus schließen kann und wer die Verantwortung dafür trägt.
Der Wintersportort Gröden war einer der Brennpunkte des Coronavirus. Wie in Ischgl hat man auch hier gezögert, den Laden dichtzumachen. Warum das Krisenmanagement trotzdem besser lief.
Nach Ostern wieder in den Alltag zurück – das ist die Hoffnung vieler Menschen. Warum wir uns noch wesentlich länger mit dem Virus herumschlagen werden müssen.
Das Coronavirus ist einem chinesischen Labor entwichen. Oder einem amerikanischen? Verschwörungstheorien haben in Krisenzeiten Konjunktur. Aber warum ist das so?
Bis gestern belächelt, sagen nun Wissenschaftler den Politikern, wo es langgeht. Bernd Gänsbacher zum Beispiel. Der Sarner nimmt sich dabei kein Blatt vor den Mund.
Die Banken stellen sich wegen des Coronavirus auf harte Zeiten ein.
Wie sie das zu tun gedenken, erklären die Sparkassenmanager Nicola Calabrò und Moritz Moroder.
(Interview zur Titelgeschichte)
Ministerpräsident Giuseppe Conte erklärte das Land am Montag zum Risikogebiet.
Damit soll das Virus gezähmt und sollen Menschenleben gerettet werden.
(Artikel zur Titelgeschichte)
Genossenschaftsstrom für alle Südtiroler – dieser Traum geht nun in Erfüllung.
Er soll „fair, nachhaltig, demokratisch und transparent“ sein. Aber stimmt das auch?
Immobilien waren schon immer ein Steckenpferd von Luis Durnwalder. Nun hat der Altlandeshauptmann einen Teil seiner Wohnungen in Bozen verkauft. In Pfalzen will er hingegen neue errichten lassen.
Beim Hotel Quellenhof in Passeier wird eine Forststraße zur Freizeitanlage. Das hat die Landesregierung beschlossen – gegen den Willen von Ämtern und Landesrätin.
Volles Tal, volle Betten, volle Kanne: In Antholz steigt zum sechsten Mal eine Biathlon-Weltmeisterschaft. Sie wird größer als alle bisherigen. Was das für das Land bedeutet.
Die Gemeinde St. Lorenzen verkauft einem Bürger 41 Quadratmeter Grund. Und schränkt einer anderen Bürgerin damit die Zufahrten zu Stadel und Garage ein. Chronik einer Posse.
Südtirols Landesregierung will den Ländern des Südens verstärkt helfen, um Flüchtlinge aufzuhalten. Doch die Entwicklungszusammenarbeit tritt auf der Stelle.
Das Land startet eine Wasserstoff-Offensive. Und will in diesem Energiebereich die Nummer 1 auf der Welt werden. Dabei ist die Technologie längst nicht ausgereift. Kann das gutgehen?
Das Land will zukunftstauglich werden: Der Tourismus soll sanfter, die Landwirtschaft naturnäher und die Mobilität klimaneutral werden. Dumm nur, dass die Realität den
guten Absichten in die Quere kommt.
Die geplante Schottergrube in Gais liegt vielen Bürgern im Magen. Sie kritisieren die intransparente Vorgangsweise der Verwalter – und die unklare Rolle des Bürgermeisters.
Paukenschlag in der Hüttenaffäre rund um Landesrat Daniel Alfreider. Die Staatsanwaltschaft fordert die Einleitung eines Hauptverfahrens wegen Täuschung und mehrerer Bauvergehen.
Für die Schülerinnen ist er eine riesige Herausforderung: der Abschlussball. Alex Ploner vom Team K möchte ihnen nun unter die Arme greifen. Doch nicht alle sind davon angetan.
In Südtirol gibt es 136 Höfekommissionen – zuständig für das gute und schlechte Wetter bei den Bauern. Viele ihrer Vorsitzenden sind SVP-Leute. Das gefällt nicht allen.
Vor den Toren von Meran wird ein großer Bauernladen errichtet. Mitten in den Obstwiesen. Die Kaufleute sprechen von einem schlimmen Präzedenzfall und laufen Sturm dagegen.
Der Landesvermarkter IDM hat „eine neue Ausrichtung und eine neue Strategie“. Das Zauberwort heißt „nachhaltig“. Es ist eine dünne Suppe, die uns hier aufgetischt wird.
In Gästehochburgen lassen Bauern ihre Höfe noch schnell in Tourismuszonen umwandeln. Der Architekt Walter Angonese kritisiert dies als „raumordnerische Katastrophe“.
Die Musiklegende Chuck Berry war genauso da wie Stones-Schlagzeuger Charlie Watts und die Rockröhren Gianna Nannini und Suzi Quatro. Jetzt geht „Steinegg Live“ in sein 23. Jahr.
Die SWZ wird 100 Jahre alt. Die Medienkrise scheint an ihr abzuprallen. Chefredakteur Christian Pfeifer sagt: „Qualität, Hintergrund und Analyse sind unser Erfolgsgeheimnis.“
Der Gemeinde Mals sind beim Saldur-Wasserkraftwerk die Förderungen für Grünstrom durch die Lappen gegangen.
Es geht um mehrere Millionen Euro. Wer ist schuld?
Bozens Bürgermeister Caramaschi will sich noch eine Amtszeit antun. Er tut es für die Stadt, sagt er. Doch ein bisschen tut er es auch für sich selbst.
Der FC Südtirol erhält jedes Jahr eine stattliche Summe an öffentlichem Geld. Aber warum müssen die Steuerzahler dem Profiklub Strom, Wasser und Müllabfuhr finanzieren?
In Lajen wird an einer Wohnbauzone gebastelt. Ein Teil der SVP sowie die Opposition sprechen von „Spekulation“. Der Bürgermeister will davon nichts wissen – schon gar nicht im Gemeindeblatt.
Das Land möchte Militärareale mithilfe eines hauseigenen Immobilienfonds bebauen. Zum Wohle von öffentlicher Hand, Leuten – und Anlegern. Kann das gut gehen?