Gottfried Tappeiner, Ökonomieprofessor an der Uni Innsbruck, über die durch Corona bedingten Nachteile Italiens. Und warum Südtirol in der Krise privilegiert ist.
(Interview zur Titelgeschichte "35 Millionen jeden Tag")
Solidarität in Zeiten von Corona: Ein Gespräch mit Irene Pechlaner, Direktorin des Gesundheitsbezirks Meran, und Valter Ciarrocchi, geschäftsführender ärztlicher Direktor des Meraner Krankenhauses.
Die Zwangsschließung von Hotels und Gastbetrieben, eine Ostersaison, die ausfällt und Schulden, die ohne Einnahmen nicht zu begleichen sind. Südtirols Tourismusbranche zwischen Ohnmacht und Verzweiflung.
Anneliese Kompatscher wurde als Kochbuchautorin bekannt. Das verdankt sich einer „Notlösung“, wie sie sagt.
Denn eigentlich ist die gebürtige Völserin Fotografin.
Glosse (ml): Also, dieses Coronavirus geht mir langsam, aber sicher auf den Geist. Es scheint wirklich keine Tabus mehr zu kennen, dieses Virus hat ...
Die Todesfahrt von Luttach: Wie umgehen mit der Tragödie, der eigenen Fassungslosigkeit? Der Unfall und seine Entstehungsgeschichte muss uns als Gesellschaft herausfordern – nicht in den sogenannten sozialen Medien, sondern im Umgang mit Alkohol.
Kathrin Oberrauch betreut eine der größten privaten Kunstsammlungen des Landes.
Die ihres Vaters und Finstral-Gründers Hans Oberrauch. Porträt einer Kosmopolitin.
Die Auslöschung eines Moors in Olang zeigt: Bagatelleingriffe, die Natur und Landschaft angeblich nur geringfügig beschneiden, gehören dringend reformiert.
E-Werkanlagen sicherer zu machen, gehört zu den Pflichten von Kraftwerksbetreibern. Die Landesenergiegesellschaft Alperia hat hierzu eigene Vorstellungen.
Walter Pardatscher, der neue Direktor des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, möchte die Vorreiterrolle der lokalen Apfelwirtschaft auf dem europäischen Markt verteidigen. Aber wie? (Interview zur Titelgeschichte "Unter Druck")
Südtirols Apfelwirtschaft liegt europaweit im Spitzenfeld, steht aber vor großen Herausforderungen. Was sie plagt, was ihr gefährlich werden kann und wie sie sich behaupten will. Eine Flurbegehung.
Das Sarcatal bei Arco ist ein Hotspot für Basejumper. Immer wieder gibt es tödliche Abstürze. Wie umgehen mit dem Extremsport, den die Gemeinde am liebsten verbieten würde?
Herdenschutz? Bei uns kaum praktizierbar, behaupten Bauernbund und Kleintierzüchter. Am Beispiel Obervinschgau zeigt sich jedoch seine Wirksamkeit. Eine Reportage aus dem Schleiser Tal.
Maria Kuenzer, Landesrätin für Raumordnung und Landschaftsschutz, setzt auf Ressourcenschonung. Wer von der Natur profitiert, sollte ihr etwas zurückgeben. (Interview zu "Landschaft in Not")
Touristik-Landesrat Arnold Schuler über Neubauten im Grünen und Bettenstopp. „Wir brauchen eine Vision, wohin sich dieses Land touristisch entwickeln soll“, sagt er. (Interview zu "Landschaft in Not")
Wegen des neuen Raumordnungsgesetzes macht sich Torschlusspanik breit. Wie der Tourismus unsere Landschaft verbraucht. Und die Politik nach einer Vision sucht.
Der Wahlsüdtiroler Uli Wiesmeier hat mit seinem Fotoband ein außerordentliches Porträt der Alpen geschaffen. Seine Bergbahn-Bilder beschränken sich auf das Wesentliche.
Die Diskussion rund um Wolf und Bär tritt auf der Stelle.
Hysterie verdrängt die sachliche Auseinandersetzung. Warum die
Illusion von einem „wolfsfreien Land“ mehr schadet als nützt.
Mit seinen Kunstfotografien war er seiner Zeit weit voraus – Florian „Francisco“ Steiner, 85. Das Scheinwerferlicht hat er immer gemieden. Nun stellt er in einer kleinen Galerie in Meran aus.
Nach Fällen in Latsch und Feldthurns soll auch in Riffian ein Hotel im Grünen errichtet werden. Auch eine Bannzone scheint kein Hindernis mehr zu sein.
Junge Klimaschützer machen der Südtiroler Politik Beine. Warum man hierzulande den Klimazielen hinterherläuft – und unsere Klimapolitik mutiger werden muss.
Florian Klenk, Chefredakteur der österreichischen Wochenzeitung Der Falter, über die Folgen kritischer Berichterstattung und Sebastian Kurz als Selbstdarsteller.
(Interview zu "Sturm über Austria")
Politikwissenschaftler Ferdinand Karlhofer über das Ibiza-Video, seine Folgen und wohin das beständige Überschreiten von ethischen Grenzen führt.
(Interview zu "Sturm über Austria".)
Sabina Frei tanzt beruflich auf mehreren Hochzeiten. Neuerdings ist sie auch Präsidentin des Südtiroler Kinderdorfs. Sie liebt es, Menschen ins Gespräch zu bringen.
In Latsch soll inmitten von Obstwiesen ein Luxushotel gebaut werden. Das sorgt im Dorf für Unmut: Man fürchtet Zersiedelung – und einen Präzendenzfall.
Der Schülerstreik für den Klimaschutz erinnert die Politik an ihre Hausaufgaben – und mahnt uns Erwachsene zu einem bewussteren Konsumverhalten. Das irritiert. Offenbar
auch etliche Lehrer, die das eintägige Fernbleiben von der Schule nicht entschuldigen wollen.
Ulrich Ladurner, EU-Korrespondent der Wochenzeitung Die Zeit, über das Gute und Schlechte an der EU. Und die Furcht vor den Nationalisten.
(Interview zu "Sturm auf Europa")
Am 26. Mai wird das EU-Parlament gewählt. Eine Schicksalswahl? Umfragen sehen EU-Skeptiker im Aufwind. Auch hierzulande rüstet man sich zur Wahl. Und geht ungewöhnliche Allianzen ein.
„Hofnahe Schlachtung“ ohne Stress und Leiden. Das ist das Ziel eines Pilotprojektes, das den Tieren ein besseres Sterben und den Bauern bessere Preise bringen soll.
Anton Huber, Psychoonkologe am Krankenhaus Bruneck, über negative Fantasien und warum die Dämonisierung von Krebs uns vom Leben entfernt.
("Diagnose Krebs" Teil 4)
Der deutsche und der italienische Sportclub streiten sich um ein altes Gebäude. Der Ost-West-Club schaut durch die Finger. Nun hat die Polemik auch die Politik erreicht – und weckt alte Gespenster auf.
Psychologie spielt bei ökonomischen Entscheidungen eine größere Rolle als wir meinen. Der Verhaltensökonom Mirco Tonin erforscht,
wie wir uns ohne Zwang lenken lassen.
Jahresrückblick: Das Landwirtschaftsjahr 2018 war turbulent. Nicht nur wegen der Dauerbrenner Pestizide und Wolf. Für Bauernvertreterin Maria Hochgruber Kuenzer ging es um viel mehr.
Die geplante Zugtrasse ins Pustertal, die Riggertalschleife, sorgt bei Grundeigentümern und Anrainern für Unmut. Für sie ist es „ein Jahrhundert-Blödsinn“.
Südtirol hat seine erste eigenständige Apfelsorte – nach 20 Jahren Tüfteln. Doch der Apfel, der die Welt erobern soll, wird hierzulande nicht von allen gewollt.