Leserbriefe

Mamma mia!

Aus ff 50 vom Donnerstag, den 15. Dezember 2016

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Italien und Südtirol nach dem Verfassungsreferendum: Titelgeschichte in ff 49/16

Matteo Renzi hat alles in die Waagschale geworfen und letztendlich verloren. Der als „Verschrotter“ angetretene Premier landete selbst im Ausgedinge, aber wer Italiens atypisches System von Posten, Parteien und Parlamentarismus kennt, weiß schon heute, dass es auch ein „Recycling“ gibt. Das Abstimmungsergebnis bekommt dem mit Schulden-, Banken- und Wirtschaftskrise „gut eingedeckten“ Stiefelstaat ganz bestimmt nicht. Es droht eine Phase der Instabilität, die im Fall vorzeitiger Neuwahlen antieuropäische, populistische Kräfte an die Macht spülen dürfte. Eine ungewisse Zukunft ist dann gewiss, und der Weg von der drittgrößten EU-Volkswirtschaft zur drittletzten mit guten Vorsätzen gepflastert.

Thomas Malfertheiner, Bozen

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