Leserbriefe

150 Millionen in die Sackgasse

Aus ff 04 vom Donnerstag, den 26. Januar 2017

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Die Riggertalschleife ins Pustertal wird von allen bejubelt. Aber hat sie wirklich einen Sinn? Titelgeschichte in ff 3/17

Dem Bürgermeister von Franzensfeste und Herrn Norbert Dall’Ò muss ich zwei Fragen­ stellen: Ist in Franzens­feste wirklich ein Bahnhof für die Hochgeschwindigkeitszüge auf der TEN-Strecke ­Berlin–Neapel vorgesehen, oder nur eine Nothaltestelle im ­Katastrophenfall?
Glauben die beiden ­wirklich, dass die Hochgeschwindigkeitszüge zwischen ­München und Verona in ­Rosenheim, Kufstein, Wörgl, ­Innsbruck, Franzensfeste, Bozen und ­Trient halten werden, wenn der EuroStar zwischen ­Mailand und Rom meist nur in Bologna einen Zwischenstopp einlegt und der Railjet ­zwischen Salzburg und Wien nur in Linz und St. Pölten ­anhält?
Weiterhin bin ich der Meinung, dass der BBT, auch wenn er machbar und ­finanzierbar ist, deshalb noch ­lange nicht auch ethisch verantwortbar ist. Die ­Ideologie des ­ewigen Wachstums mit ­„immer schneller, ­immer ­höher und immer weiter“ ist nicht haltbar. Ich lade ein, das Buch beziehungsweise­ den Film „Das Ende der Megamaschine“ von Fabian ­Scheidler zu lesen oder anzusehen. Oder zumindest den ff-Leitartikel­ „Keine Weiter-so-­Strategie mehr bitte!“ von Markus ­Larcher zu lesen.
Sepp Kusstatscher, Villanders

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