Leserbriefe

Impfschäden – Fakten und Mythen

Aus ff 24 vom Donnerstag, den 16. Juni 2022

Zunächst möchte ich es loben und preisen, dass ff sich mit dem Thema der Impfnebenwirkungen beschäftigt und einige tragische Fälle aufzeigt (es gibt leider viel zu viele).

Doch dann enttäuscht es mich, dass ein Biostatistiker den Vorschlag einer „zentralen Stelle, an die sich die Menschen mit Impfbeschwerden wenden können” machen muss und nicht etwa der einzige Arzt, der im Artikel zu Wort kommt.

Letzterer erklärt lang und breit die Vorteile der Impfung, die wir jetzt über ein Jahr lang vorgekaut bekommen haben.

Allein der letzte Satz des Interviews („Anstecken kann man sich nach einer Impfung aber immer“) beweist die wissenschaftliche Ignoranz des Kollegen: Eine richtige Impfung verleiht Immunität und verhindert eine erneute Ansteckung und ebenso eine Weitergabe des Erregers. Dieses gentechnische Medikament, das nur eine bedingte Zulassung hat, erfüllt nicht die Voraussetzungen und sollte deshalb auch nicht als Impfstoff bezeichnet werden. Die Behauptung, „wir hatten keinen Todesfall“ kann vielleicht ein Statistiker ­dokumentieren, aber als Arzt wäre ich aufgrund der unzureichenden nur passiven Erfassung der Nebenwirkungen

(Pharmakovigilanz )äußerst zurückhaltend.

Rudolf Schöpf, Bozen (für sechs Monate suspendierter Arzt, derzeit als „Genesener“ tätig, bald wieder suspendiert!)

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