Der Fluch der Schönheit
Cortina d’Ampezzo, einst Perle der Dolomiten, kämpft gegen den Niedergang. Die Hoffnung: dass es dank Ski-WM 2021 wieder aufwärts geht. Über eine Touristenhochburg, von der Südtirol lernen kann.
Aus ff 09 vom Donnerstag, den 02. März 2017

Man schreibt den 12. Februar 1972. Es ist kurz vor 5 Uhr morgens. Die Männer der 49. Kompanie des Bataillons „Tirano“ der Alpinibrigade „Orobica“ setzt sich von der Oberdörfer-Alm aus in Marsch. Die Alm liegt auf rund 2.000 Metern Meereshöhe im Zerzertal, einem kleinen Seitental, das kurz vor St. Valentin im Obervinschgau zu den Nordhängen des Watles abzweigt.
Es ist dunkel. Die Wetterbedingungen sind lausig, es stürmt und schneit. Den Weg zum Übergang ins Schliniger Tal, den die Kameraden der Berg-Artillerie tags zuvor ausgeschaufelt hatten, hat es so gut wie
Cortina d’Ampezzo, einst Perle der Dolomiten, kämpft gegen den Niedergang. Die Hoffnung: dass es dank Ski-WM 2021 wieder aufwärts geht. Über eine Touristenhochburg, von der Südtirol lernen kann.
Restaurant im Parkhotel „Laurin“, Bozen. Manuel Astuto – Der Koch, der nie nach Hause gehen will.
Teresa Lapresa landete per Zufall in Südtirol. Und weil sie deutsch spricht. Seitdem betreut die gelernte Journalistin zunächst Drogenabhängige, dann Asylbewerber. Sie sagt: „Ich kannte diese Welt nicht, aber ich habe mich in sie verliebt.“
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