Festgeschriebenes Leben
Othmar Moroder, 86, hat den Krieg erlebt und den Neubeginn. Auf Wunsch seines Vaters ist er Maler geworden, dann Geometer. Als er in den Ruhestand ging, hatte er endlich Zeit, das zu tun, was er immer wollte: studieren.
Aus ff 15 vom Donnerstag, den 13. April 2017

Vergangener Freitagnachmittag im 6. Stock des Krankenhauses Bozen. Seit ziemlich genau neun Stunden sind die drei Herren nun schon im Dienst. Sie empfangen im größten Büro, jenem des Gefäß- und Thoraxchirurgen. Ein Schreibtisch, ein Besprechungstisch, einige Stühle, viel Fachliteratur. Die drei Primare Hubert Messner, Andreas Schwarz und Reinhold Perkmann haben sich bereit erklärt, über ihre tägliche Arbeit zu reden und darüber, warum die aktuelle Sanitätsreform bloß „ein Reförmchen“ ist. Zeitgleich wird circa vier Kilometer entfernt im Landtag über ebendieses
Othmar Moroder, 86, hat den Krieg erlebt und den Neubeginn. Auf Wunsch seines Vaters ist er Maler geworden, dann Geometer. Als er in den Ruhestand ging, hatte er endlich Zeit, das zu tun, was er immer wollte: studieren.
Sind fünf Euro mehr für ein fair produziertes T-Shirt zu viel?
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