Ein Plan fürs Bleiben
Hunger, Armut und Kriege treiben die Menschen von Afrika nach Europa. Südtirol versucht seit Jahren vor Ort zu helfen. Aber tut das Land genug?
Aus ff 13 vom Donnerstag, den 29. März 2018

Es ist 12 Uhr mittags, und S. kommt gerade aus dem Gefängnis. Vor zwei Tagen, am Mittwoch in der Früh, hat die Polizei Drogen bei ihm gefunden. Jetzt, am Freitagmittag, steht er wieder in der Perathonerstraße in Bozen vor der Bar Miami, und jemand ruft ihm zu: „Jetzt hast du dich wenigstens einmal ordentlich duschen können im Knast.“
Polizisten haben es nicht weit von der Quästur in der Marconistraße in die Perathonerstraße in Bozen, wo auch der Busbahnhof liegt. Ein paar Minuten sind es, wenn das Polizeiauto mit Tatütata die anderen Autos aus dem Weg räumt, wie am
Hunger, Armut und Kriege treiben die Menschen von Afrika nach Europa. Südtirol versucht seit Jahren vor Ort zu helfen. Aber tut das Land genug?
Südtirols erste Bürgergenossenschaft findet sich im Obervinschgau. Sie zeigt, wie gelebte Regionalentwicklung geht.
In seinem neuen Roman verwebt Josef Oberhollenzer raffiniert Wirklichkeit und Fantasie. Ein Blick in die Arbeit eines literarischen Gauklers.
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.