Gesellschaft & Wissen

Diener und Herr zugleich

Aus ff 19 vom Donnerstag, den 10. Mai 2018

Skitourengruppe
Eine von Hanspeter Eisendle geführte Skitourengruppe in den heimischen Bergen. „Unser Job als Bergführer ist es aber, Abenteuer zu verhindern, nicht Abenteuer anzubieten“, sagt Bergführer Eisendle. Dass das nicht immer gelingt, zeigt die jüngste Tragödie im Wallis. © Privatarchiv Eisendle
 

Nach dem Tod der drei Bozner Alpinisten: Bergführer Hanspeter Eisendle über Tragödien am Berg – und Hilfs­mittel, die zur Überschreitung der eigenen Grenzen verführen.

ff: Die Bergtragödie in den Schweizer Alpen hat einmal mehr den Bergführer-Beruf ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Was kann man aus solchen Tragödien lernen?

Hanspeter Eisendle: Da waren keine dummen Menschen ­unterwegs, die fahrlässig gehandelt hätten, auch der Bergführer nicht, dem die Öffentlichkeit nun die ganze Schuld zuschreibt. Jeder hat für sich das Beste versucht, weil es in so einer Situation ja immer um die eigene Haut geht. Natürlich trägt der Bergführer viel mehr Verantwortung als jeder andere der Teilnehmer. Aber die

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