„Hündisch kriechend“
Asyl und Wahlkampf: (doc) Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf. Im Gerangel um die Deutungshoheit in der Flüchtlings- und ...
Aus ff 24 vom Donnerstag, den 14. Juni 2018
Es riecht nach Fisch, als ich mit meiner Schwester Hanna von der Schule nach Hause komme. Ich ziehe Jacke und Schuhe aus, gehe in die Küche. Das Öl in der Pfanne brutzelt. „Und, wie war die Schule?“, fragt mein Vater, der am Herd steht und das frittierte Fischfilet wendet.
Er trägt eine Brille, die manchmal beim Kochen anläuft. Er hat eine hohe Stirn und Geheimratsecken. Um die Augen bilden sich Fältchen, vor allem wenn er lacht. Hanna und ich decken den Tisch fertig. Gemeinsam essen wir. Meine Mutter ist bei der Arbeit.
Dass mein Vater, Erich Wopfner, mittags für
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