Aperitivi mit Stevie
Steve Proctor kam vor fünf Jahren aus New York nach Völs und unterrichtet Unternehmer in Business-Englisch. Es ist sein Glaube, alles zu schaffen, mit dem er immer wieder aneckt.
Aus ff 26 vom Donnerstag, den 28. Juni 2018

Aus dem Schaufenster des früheren Pornokinos Roxy im süditalienischen Neapel schaut Frida Kahlo den Vorbeigehenden in die Augen. Ihre Brauen sind gewohnt dicht, die Farben ihrer Kleidung grell, darunter steht „Martiri“ – Märtyrer –, im Schriftzug der italienischen Getränkemarke Martini. Ein paar Meter weiter guckt aus einem zweiten Schaufenster des heutigen Supermarkts Andy Warhol auf die Menschen herunter (unter ihm steht – zum Verwechseln ähnlich mit Campari – Campai: ich lebte). Als Cut-out aus Acryl und Papier klebt ihm gegenüber, auf einer Mauer aus stahlgrauem Stein,
Steve Proctor kam vor fünf Jahren aus New York nach Völs und unterrichtet Unternehmer in Business-Englisch. Es ist sein Glaube, alles zu schaffen, mit dem er immer wieder aneckt.
Mit konservativer Rhetorik will die SVP ihren rechten Flügel wiederbeleben. Tradition und Kultur aber lassen sich nicht verordnen. Sie müssen von unten kommen.
Die SVP hat nun ihre vollständige Kandidatenliste vorgelegt. Die Botschaft: Jetzt ist alles in Butter. Aber ob die Idylle wirklich anhält?
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