Flucht in die Berge
Die Kunstbiennale in Gröden wird immer größer, sie steht weit im Feld der zeitgenössischen Kunst. Doch damit kommt auch das, was die Kunst heute kennzeichnet: Beliebigkeit.
Aus ff 26 vom Donnerstag, den 28. Juni 2018

Aus dem Schaufenster des früheren Pornokinos Roxy im süditalienischen Neapel schaut Frida Kahlo den Vorbeigehenden in die Augen. Ihre Brauen sind gewohnt dicht, die Farben ihrer Kleidung grell, darunter steht „Martiri“ – Märtyrer –, im Schriftzug der italienischen Getränkemarke Martini. Ein paar Meter weiter guckt aus einem zweiten Schaufenster des heutigen Supermarkts Andy Warhol auf die Menschen herunter (unter ihm steht – zum Verwechseln ähnlich mit Campari – Campai: ich lebte). Als Cut-out aus Acryl und Papier klebt ihm gegenüber, auf einer Mauer aus stahlgrauem Stein,
Die Kunstbiennale in Gröden wird immer größer, sie steht weit im Feld der zeitgenössischen Kunst. Doch damit kommt auch das, was die Kunst heute kennzeichnet: Beliebigkeit.
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