BrüsselMonster
EU-Kolumne von Katharina von Tschurtschenthaler: Ein sonniger Tag in Brüssel, das Leben im EU-Viertel hatte nach einem heißen, ...
Aus ff 37 vom Donnerstag, den 13. September 2018

In einer Gegend, in der alle verbeulte Fiats fahren, düst Giovanni Melcarne in einem makellosen Audi Q3 herum. Rechts das Ionische Meer, die südlichste Küste Italiens. Links dem Tode geweihte Olivenbäume. Ohne hinzuschauen, zeigt er auf sie, sagt: „Auch er“ oder das Todeswort „Xylella“. Melcarne, dessen kleine Augen sich hinter einer Designerbrille verbergen, ist auf dem Weg zu seiner Ölmühle, es ist die größte der Gegend.
Dort fährt der 48-Jährige mit einem Gabelstapler Olivenkisten von einem Platz zum nächsten. Nie gibt er Ruhe. Eine Hand am Smartphone, die
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Bauernbundobmann Leo Tiefenthaler über Anzug und Schlappen, Tradition und Bio, Flughafen und grüne Wiese. Er sagt: „Wir Bauern wollen mitreden.“
Ein Brief an unsere Leser in ff 36/18
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