Die SVP und die Mussolini-Versteher
Antonio Tajani, Verbündeter der SVP für die Europawahlen, verharmlost den Faschismus. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Außer blanken Opportunismus.
Aus ff 12 vom Donnerstag, den 21. März 2019
Im Regierungsprogramm von Lega und SVP gibt es einen eigenen Abschnitt zur „Heimat Südtirol“. Das Land wird darin zu einer besonderen Heimat (v)erklärt, „lebens- und liebenswert“: „Heimat ist nicht nur ein Ort, sondern auch ein Gefühl, schafft Identität und Vertrauen.“ Im Wahlkampf der Südtiroler Volkspartei für die Landtagswahlen 2018 war die Heimat ein Paar, das in Dirndl und Tracht vor dem Museum für zeitgenössische Kunst in Bozen tanzt.
Die Heimat hat Konjunktur. Heimat ist der „Krisenvertreiber“, wie es der Journalist Daniel Schreiber beschreibt. Heimat
Antonio Tajani, Verbündeter der SVP für die Europawahlen, verharmlost den Faschismus. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Außer blanken Opportunismus.
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