Gesellschaft & Wissen

„Pass auf, Gerlinde!“

Aus ff 20 vom Donnerstag, den 16. Mai 2019

Lydia Ninz mit Zeitung
Trotz weiblicher Redaktionen: Männer kommen auf die Titelseiten, Frauen bekommen Blumen. © Alexander Alber
 

An ihr sei ein Mann verloren gegangen, sagte man Lydia Ninz vor einigen Jahren. Was die Südtiroler Journalistin bei ihrer Arbeit erlebt hat.

Lydia Ninz hat zu Beginn des Gesprächs eine Bitte. Ob wir uns nicht duzen könnten, fragt die aus Bozen stammende Wirtschaftsjournalistin. Sonst fühle sie sich so schrecklich alt. Ninz, 1955 in Bozen geboren, hat Betriebswirtschaft in Wien studiert und anschließend in verschiedenen österreichischen Wirtschaftsredaktionen gearbeitet. Bei der österreichischen Presseagentur Apa war sie die Praktikumsbetreuerin des späteren ­Dolomiten-Chefredakteurs Toni Ebner, beim Standard gründete sie zunächst ein internes Frauennetzwerk, dann die Online-Zeitung Diestandard.at. Vergangene Woche

Abonnieren Sie jetzt die ff und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte. Einen Monat für 0,00 € testen Unsere Abo-Angebote im Überblick
Bereits Abonnent?

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.