„Bankrotterklärung der Politik“
Trotz des Rücktritts von Christoph Baur beharren Landesregierung und Stadt Bozen auf ihrer Marschroute: Das Bahnhofsareal wird einem Großinvestor übertragen. Zum Schaden der Stadt?
Aus ff 25 vom Donnerstag, den 20. Juni 2019

„Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
werd ich nun nicht los.“
Goethes Zauberlehrling spricht diese Worte, nachdem er alleine einen Zauberspruch seines Meisters ausprobiert hat. Er hat einen Besen in einen Knecht verwandelt, der Wasser schleppen muss. Zunächst noch stolz auf sein Können, ist er bald verzweifelt, er merkt: Er ist nicht mehr Herr der Lage.
Ganz ähnlich ergeht es dem Südtiroler Alpenverein (AVS). Gegründet, um breiten Schichten den Gang auf die Berge zu ermöglichen, warnt er heute vor dem
Trotz des Rücktritts von Christoph Baur beharren Landesregierung und Stadt Bozen auf ihrer Marschroute: Das Bahnhofsareal wird einem Großinvestor übertragen. Zum Schaden der Stadt?
Als distanzierte Verehrung bezeichnet Bergführer Hanspeter Eisendle sein Verhältnis zum AVS. Ein Gespräch über Stärken und Schwächen des Alpenvereins. (Interview zu: „Fürsten der Berge“.)
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