„Männer sind immer mitgemeint“
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch forscht seit 40 Jahren zu geschlechtergerechter Sprache. Sie sagt: Warum nicht nach Jahrzehnten der Diskriminierung der Frauen einfach nur die weiblichen Endungen verwenden?
Aus ff 27 vom Donnerstag, den 04. Juli 2019

Michela Morandini, 43, bekleidet seit fünf Jahren das Amt der Gleichstellungsrätin in Südtirol. Sie soll also dafür sorgen, dass Frauen und Männer gleich behandelt werden – besonders am Arbeitsplatz, aber auch in allen anderen Bereichen des Lebens. Zum ff-Sommergespräch kommt sie gut gelaunt in den Garten des Hotels Stiegl in Bozen. Die gebürtige Gossensaßerin trägt weiße Turnschuhe, schwarze Hose und ein hellblaues Hemd.
ff: Wir schreiben das Jahr 2019: Endlich sind Frauen und Männer gleichgestellt. Würden Sie das
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch forscht seit 40 Jahren zu geschlechtergerechter Sprache. Sie sagt: Warum nicht nach Jahrzehnten der Diskriminierung der Frauen einfach nur die weiblichen Endungen verwenden?
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