Gesellschaft & Wissen

Hoch hinauf

Aus ff 39 vom Donnerstag, den 26. September 2019

Apfelanlage
Die Obstplantagen wandern immer weiter in die Höhe – und beginnen das Landschaftsbild auch über 1.000 Metern mitzuprägen. Oben: Obstwiese in Vöran (samt „Fotovoltaik-Plantage“). Unten: Kirschplantage im Martelltal. Der Trend, die Obstanlagen vollständig einzunetzen, nimmt zu. © Alexander Alber
 

Der Obstanbau drängt in die Höhe – und verändert damit das Landschaftsbild. Nun will die Landespolitik dem Trend Einhalt gebieten.

Man sieht sie immer öfter auch dort, wo bislang Wiese und Weide das Landschaftsbild dominierten. Sie stehen auf dem Tschöggelberg, im Münster- und Passeier-
tal, in Berggemeinden wie Aldein oder Truden in Südtirols Süden oder hoch im Norden; auf der Malser Haide haben sie inzwischen gar die sogenannte Bunker-Linie durchbrochen, jene virtuelle Linie zwischen den Bunkerbauten oberhalb von Mals, mit der Mussolini-Italien einst Front gegen vermeintliche Aggressoren machen wollte.

Es ist unübersehbar geworden: Vor allem Wein- und Apfel-
anbau drängen immer weiter in

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