Fette Jahre
Südtirols Unternehmer jammern oft, dabei haben sie keinen Grund dazu. Ihnen geht es so gut wie nie zuvor – das belegen neue Zahlen. Wer davon profitiert. Und wer nicht.
Aus ff 41 vom Donnerstag, den 10. Oktober 2019

Der Himmel ist blau wie der Strampler eines Babys. Rechts, wenn man aus dem Busfenster blickt, das Meer, der Sandstrand. Es ist friedlich. Zu friedlich. Denn die Gegend ist menschenleer. Die Fahrt führt durch verlassene Dörfer, brachliegende Felder, auf denen sich Hunderte Müllsäcke mit radioaktiv verseuchtem Bauschutt stapeln.
Wir befinden uns in der roten Zone der Region Fukushima, auf dem Weg zum Kernkraftwerk Daiichi.
Als am 11. März 2011 ein starkes Erdbeben eine Reihe von Unfällen in den Reaktorblöcken 1 bis 4 auslöste, wurde nicht nur Japan, sondern die ganze
Südtirols Unternehmer jammern oft, dabei haben sie keinen Grund dazu. Ihnen geht es so gut wie nie zuvor – das belegen neue Zahlen. Wer davon profitiert. Und wer nicht.
Die Gewinne steigen – die Löhne nicht. Arbeitnehmer haben nichts von der guten Wirtschaftslage Südtirols, sagt Stefan Perini, Direktor des Arbeitsförderungsinstitutes.
Monica Trettel
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