Das neue Weihwasser
Dort, wo die Menschen sonst eng zusammensitzen und die Luft steht, trifft man jetzt auf: Leere. Und eine desinfizierte Normalität. Ein Rundgang durch Brixen und Meran.
Aus ff 22 vom Donnerstag, den 28. Mai 2020

Als Monika Hauser Anfang der Neunziger in Bosnien die Folgen sexualisierter Kriegsgewalt gegen Frauen miterlebte, gründete sie die mittlerweile weltweit tätige Frauenrechts- und Hilfsorganisation Medica Mondiale. Mit traumasensibler Beratungsarbeit und Programmen zur Existenzsicherung sollen Frauen ins Leben zurückkehren und sich eigenständig eine neue Perspektive aufbauen können. Dazu kommt immer auch politische Menschenrechtsarbeit, sagt Hauser.
Anlässlich der Coronakrise startete Medica Mon-diale vor ein paar Wochen die Kampagne „Frauenrechte schützen,
Dort, wo die Menschen sonst eng zusammensitzen und die Luft steht, trifft man jetzt auf: Leere. Und eine desinfizierte Normalität. Ein Rundgang durch Brixen und Meran.
Nadine Lantschner ist Schneiderin, spezialisiert auf Brautkleider und Trachten. Jetzt näht sie Masken. Und bleibt auch in der Krise fröhlich.
Die junge Generation wird in dieser Coronazeit viel zu wenig wahrgenommen. Warum bloß spielt ihre Stimme in der öffentlichen Diskussion keine Rolle?
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