Gesellschaft & Wissen

„Zurück zum Sonntagsbraten“

Aus ff 27 vom Donnerstag, den 02. Juli 2020

Ernährungswissenschaftlerin Silke Raffeiner
Ernährungswissenschaftlerin Silke Raffeiner: „Wir haben es uns sehr kommod ­eingerichtet, auf Kosten von anderen.“ © Alexander Alber
 

Wir essen viel zu viel Fleisch – sagt Silke Raffeiner. Die Ernährungswissenschaftlerin erklärt, warum weniger Fleisch gut wäre für Tier, Mensch, Umwelt und Klima. (Interview zur Titelgeschichte)

Silke Raffeiner, Jahrgang 1973, arbeitet als Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale in Bozen. Das letzte Mal Fleisch gegessen hat sie, als sie mit ihren beiden Kindern – heute fast 12 und 14 Jahre alt – schwanger war. Sie ist seit über 20 Jahren Vegetarierin aus Überzeugung und sagt: „Fleisch hat mich nie so begeistert. Ich stand immer schon eher auf Obst und Gemüse. Daher vermisse ich Fleisch auch nicht.“

ff: Fehlt da nicht etwas, ohne Fleisch?

Silke Raffeiner: Nein, überhaupt nicht. Man

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