In der Hand der Lobby
Die Coronakrise hat einmal mehr gezeigt, wer in Südtirol das Sagen hat: die Wirtschaft. Das Nachsehen haben Arbeitnehmer- und Sozialverbände. Dagegen regt sich Widerstand.
Aus ff 33 vom Donnerstag, den 13. August 2020

Drei Stunden Kurt Steurer machen platt. Man fühlt sich überfordert, kommt vom Staunen nicht heraus, wird immer skeptischer, ungläubiger. Da prasselte dermaßen viel Stoff, Ungeheuerliches, Sensationelles, Wundersames auf einen nieder, dass es locker für das Drehbuch eines Hollywood-Films reichen würde: dreimal auf der Intensivstation zwischen Leben und Tod. Überschwemmungen, Brände, Blitzeinschläge. Ein überlebtes Al-Kaida-Selbstmordattentat. Hellseherische Fähigkeiten, die Leben retten. Eine Fast-Olympia-Teilnahme als Judoka. Pleiten und Konkurse – und dann plötzlich der
Die Coronakrise hat einmal mehr gezeigt, wer in Südtirol das Sagen hat: die Wirtschaft. Das Nachsehen haben Arbeitnehmer- und Sozialverbände. Dagegen regt sich Widerstand.
„Jedes Kind bekomme einen Platz bei der Sommerbetreuung“, versprach Landesrätin Waltraud Deeg im Frühjahr. Was ist daraus geworden?
Ist man gleich Coronaleugner oder Verschwörungstheoretiker, wenn man einige Maßnahmen als übertrieben betrachtet?
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.