Das große Ganze
Von Solidarität wird dieser Tage wieder viel gesprochen, von Zusammenhalt. Aber das Mitgefühl endet bei vielen Menschen dann, wenn sie dafür selbst zurückstecken müssen.
Aus ff 46 vom Donnerstag, den 12. November 2020
Ich gehöre, wie die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen, eher zu den „Leisen“. Wir Psychologinnen und Psychotherapeuten beschäftigen uns mit den inneren Welten und seelischen Konflikten der Menschen. Wir sind zurückhaltend darin, unsere Meinung auch öffentlich kundzutun und sind deshalb vielleicht eine zu wenig hörbare Stimme in dieser außerordentlich schwierigen Zeit. Angesichts des unachtsamen und riskanten Umganges mit Worten und Bildern im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 möchte ich mit meinem Schreiben zum Nachdenken anregen.
Im Frühling habe ich in meiner
Von Solidarität wird dieser Tage wieder viel gesprochen, von Zusammenhalt. Aber das Mitgefühl endet bei vielen Menschen dann, wenn sie dafür selbst zurückstecken müssen.
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Corona und der Umgang damit wird immer mehr zu einer Glaubensfrage. Es vermischen sich Kritik, Wut und krude Theorien. Die Feindbilder sind Politiker, Behörden und Medien. Für Zwischentöne gibt es kaum noch Platz.
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