Ohne Pardon
Corona macht den Tod gegenwärtiger – und verwehrt vielen Menschen an ihrem Lebensende das, was so wichtig wäre: ein Abschied in Würde. Für Angehörige ein Alptraum.
Aus ff 52 vom Mittwoch, den 23. Dezember 2020

Bozen, eine Geschichte über Mut
Verheiratet war Franco Biasi eigentlich nur mit seiner Mutter. Ein Mammone, ein Muttersöhnchen eben. Das fand er ganz normal. Gewiss hatte er Beziehungen, bekam Kinder. Aber die Mama war eben die Mama. Von der neuen Freundin hielt sie zu Beginn nichts, war eifersüchtig auf die Frau, die ihr den Sohn wegnehmen könnte. Aber Franco sah bald: Mara war eine ganz besondere Frau. Liebevoll, bedingungslos, mutig. Mit der Mama konnte sie es gut aufnehmen und in dem Alter, in dem er und Mara waren – sie Anfang 50, er bald 60 – waren
Corona macht den Tod gegenwärtiger – und verwehrt vielen Menschen an ihrem Lebensende das, was so wichtig wäre: ein Abschied in Würde. Für Angehörige ein Alptraum.
Der Medienstar
Im Herbst lancierte eine Gruppe pensionierter Schulführungskräfte ein „bildungspolitisches Manifest“. Schule und Bildung, so der Appell, solle man „absoluten Vorrang“ einräumen. Jetzt folgt an dieser Stelle ein offener Brief an Landeshauptmann Arno Kompatscher.
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