Die Frau, die die Pfleger pflegt
Marta von Wohlgemuth vertritt seit Jahrzehnten die Interessen der Sozialberufe. Und erlebt, was es heißt, wenn man deutlich seine Meinung sagt. Doch sie will nicht davon lassen, „rebellisch“ zu sein.
Aus ff 19 vom Donnerstag, den 13. Mai 2021
Wenn Luise F. Pusch das Gefühl hat, es sei mal wieder zu viel in ihrem Kopf drin, dann legt sie sich hin, zieht die Gardinen zu und „pflegt die Muße“. Denn sie weiß: Schöpferische Einfälle kommen einem am ehesten dann, wenn man sie nicht zu erzwingen versucht. Auch geht die 77-Jährige jeden Tag spazieren, eine Stunde lang. Beim Gehen hört sie zu, was sich in ihrem Kopf entwickelt. „Schöpferische Muße ist wichtig und schön“, sagt Pusch im Zoom-Interview mit ff. Zu Beginn des Jahres hatte sie eine geschlechtergerechte Umformulierung des deutschen Grundgesetzes gefordert.
Marta von Wohlgemuth vertritt seit Jahrzehnten die Interessen der Sozialberufe. Und erlebt, was es heißt, wenn man deutlich seine Meinung sagt. Doch sie will nicht davon lassen, „rebellisch“ zu sein.
Der Tierschutz müsse endlich einen anderen Stellenwert bekommen, fordert der Moraltheologe Martin M. Lintner. „Jedes Tier hat Bedürfnisse, die es zu respektieren gilt.“ (Interview zur Titelgeschichte „Eine Frage der Haltung“)
dass Tiere Gefühle haben, ist schon lange nicht mehr umstritten. Sie können Freude, Schmerzen und auch Leid empfinden. Die Briten wollen diesen ...
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.