Gesellschaft & Wissen

Der Zaunkönig

Daniel ­Rabensteiner
Um einen Zaun zu bauen, braucht Daniel ­Rabensteiner Fingerspitzen­gefühl und Kraft in den Händen: Er wollte selber machen, wovon ihm jemand ­vorgeschwärmt hatte. © Alexander Alber
 

„Alte Handwerksberufe“, Teil 2. Daniel Rabensteiner kann etwas, das nicht mehr viele können: einen Speltenzaun aufrichten. Er hat einen alten Beruf neu belebt und lebt gut davon. Text: Ines Plunger | Fotos: Alexander Alber

Daniel Rabensteiner zupft immer wieder an den Blasen und Schwielen, die seine Hände überziehen. Es sind die Hände eines Mannes, der hart arbeitet, mit rauen und ruppigen Materialien zu kämpfen hat und doch die Feinfühligkeit besitzt, Kunstwerke rund um die Gärten der Menschen zu flechten.

Flechten? Ja, flechten. Es gibt nicht mehr viele, die das so gut können wie der Mann aus dem Sarntal. Rabensteiner ist gelernter Tischler, er hat sich seit 2017 vermehrt auf Zäune, und speziell auf Speltenzäune spezialisiert.

Wir sitzen im Garten von Schloss Runkelstein, die

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