„Ich liebe die Stille“
Die neue Komposition von Eduard Demetz wird auf Marienberg uraufgeführt. Sie ist in der Stille des Klosters geboren. Über die Spannung von Stille und Lärm in Leben und Musik.
Aus ff 34 vom Donnerstag, den 25. August 2022

In einem Café in Bruneck, es ist noch früh am Vormittag. Sabine Cagol, 43, Boznerin, ist für einige freie Tage im Pustertal – ein bisschen Sommerfrische genießen. Wir sitzen an einem der Tische drinnen, die Geräuschkulisse ist hier etwas dezenter als draußen. Cagol ist Psychologin und Psychotherapeutin, ein offener Typ mit einer quirligen Art. Sie hat sich vorbereitet und überlegt, was wichtig sein könnte. „Es stimmt eigentlich nicht“, sagt sie, „dass unsere Welt lauter geworden ist.“ Sie verweist auf den Kulturphilosophen Theodor Lessing, der schon 1908 einen
Die neue Komposition von Eduard Demetz wird auf Marienberg uraufgeführt. Sie ist in der Stille des Klosters geboren. Über die Spannung von Stille und Lärm in Leben und Musik.
Die Medien sind mehr denn je auf Krawall gebürstet. Übertreibung und schamlose Überspitzung scheint die Leserschaft aber eher abzustoßen.
Hubschrauberflüge werden zunehmend kritisch gesehen – vor allem, weil sie Lärm verursachen. Die beiden Flugunternehmer Marco und Gabriel Kostner bitten um mehr Verständnis.
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