Gesellschaft & Wissen

Pfrouslschtaud und Tschufferniggele

Johannes Ortner
Johannes Ortner ist viel draußen unterwegs – er sammelt alte Flurnamen und schreibt sie auf. Für das Treffen mit ff hat er den Thurnerhof bei Schenna vorgeschlagen (von dem man rechts im Bild ein Stück sieht). Im Hintergrund der Ansitz Rotenthurn. „Heimatpflegerisch ein aussagekräftiger Ort.“ © Alexander Alber
 

Wissen Sie, was Puite bedeutet? Oder Feachn? Nein? Johannes Ortner erklärt es Ihnen. Er ist Südtirols Experte für Flurnamen und Dialektwörter. Und ein guter Tangotänzer.

Johannes Ortner gehört zu jenen Menschen, die man zuerst hört, bevor man sie sieht. Während er mit ff durch Schenna fährt, er selbst hat seit Jahren kein Auto mehr, schaut er mal rechts aus dem Fenster und sagt: „Schau, das ist die Lothen-Großwiese.“ Oder: „Das da drüben ist Kleben.“ Dann schaut er links aus dem Fenster, zeigt auf einen Hof und sagt: „Das ist der Dornerhof.“ Kurz darauf: „Das ist der Maritschhof.“ Johannes Ortner kennt sich aus in Schenna, es ist sein Heimatdorf. Das Haus, in dem seine Eltern noch heute leben, wird Krebishäusl genannt,

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