Ein Ladinien
Die „Lia di Comuns Ladins“ muss endlich aktiv werden, fordert unser Gastautor Erwin Valentini. Mit ihrer Hilfe könne die ladinische Sprache und Identität gestärkt werden.
Aus ff 18 vom Donnerstag, den 02. Mai 2024

STATION 1: Bahnhof Auer, Tafel
„Das ist unsere Scheißgesellschaft.“ Schweigen. Kopfschütteln.
Sein Blick wandert in die Ferne. Erfüllt von Melancholie, Schwermut.
Er seufzt, schüttelt den Kopf. Sein Blick aufrichtig und bestimmt. „Ich habe alles verloren. Frau, Familie, Freunde. Einen guten Posten. Es ist alles weg.“ Grüne, verlorene Augen. Giuseppe. Seinen Nachnamen will er nicht verraten.
Er ist nicht der Einzige, der an diesem wolkenverhangenen Montagnachmittag auf dem Bahnhof von Auer steht. Vor der Lebensmittelausgabe. Eine
Die „Lia di Comuns Ladins“ muss endlich aktiv werden, fordert unser Gastautor Erwin Valentini. Mit ihrer Hilfe könne die ladinische Sprache und Identität gestärkt werden.
Literatur – Erzählendes Sachbuch: (aa) Trauer gehört zum Leben dazu. Wir werden alle mit ihr konfrontiert, mal früher, mal ...
Wasser muss ständig verfügbar sein, der Bedarf an Speicherbecken steigt. Aber wohin mit den künstlichen Seen?
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.