Gesellschaft & Wissen

„Wir sind Wichtel“

Volkmar Mair: „Zu wissen, dass ich in der Bletterbachschlucht an jenem Ort stehen kann, den es genau vor 270 Millionen Jahren dort so gegeben hat, ist schon ein sehr cooles Gefühl.“ © Ludwig Thalheimer
 

Landesgeologe Volkmar Mair ist zur Stelle, wenn Steine zu Tale donnern und Muren abgehen. Was ihn bewegt und was ihn ­frustriert – und warum er die Hose eines Carabiniere und die Jacke eines Finanzers tragen müsste.

Volkmar Mair kommt mit Verspätung zum Sommergespräch in den Garten des Hotel Laurin. Mehr als verständlich, wenn man weiß, dass er schnurstracks aus einer Videokonferenz mit römischen Behörden kommt. „Es wurde ein Monitoring-Projekt des Nationalen Plans für Aufbau und Resilienz (PNRR) besprochen, bei dem Südtirol dabei sein muss. Da ist zu schauen, dass Rom uns nicht irgendwo in unseren autonomen Befugnissen ein Füßl stellt“, sagt Mair und grinst. Man ahnt: Der oberste Geologe im Land hat viele Aufgaben. Eine davon: geologische Gefahren für Infrastrukturen und Gebäude

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