Wir zerstören, was wir lieben
Der Protest gegen Touristenschwärme zeigt: Etwas kippt. Wollen wir nicht, dass die Stimmung völlig umschlägt, müssen wir den Schwarm beschränken.
Aus ff 29 vom Donnerstag, den 17. Juli 2025

Mit Anfang 30 musste Oliver Götsch zusehen, wie seine Haare immer weniger wurden – und das ausgerechnet als Barbier. Was tun? Eine Glatze kam für ihn ebenso wenig infrage wie das ständige Tragen einer Kopfbedeckung. Dann erzählte ihm ein Kunde von dessen Haartransplantation, einem kosmetischen Eingriff, bei dem Haare von einem Spenderbereich (meist vom Hinterkopf) in kahle Stellen verpflanzt werden. Götsch informierte sich – und zögerte nicht lange. Er buchte den Flug nach Istanbul, wo er genau diese Klinik aufsuchte.
Die Türkei ist die Hochburg der Haartransplantationen.
Der Protest gegen Touristenschwärme zeigt: Etwas kippt. Wollen wir nicht, dass die Stimmung völlig umschlägt, müssen wir den Schwarm beschränken.
Marcello Barison, docente di filosofia a Bolzano, firma “Il Formicaio”, un romanzo filosofico e visionario sul disordine del mondo.
Nachruf: (ml) Wer auch immer ein Anliegen hatte – der Stilfser Bürgermeister Franz Heinisch nahm sich die Zeit, die Sorgen seiner ...
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