Berkeley, Babyfläschchen und Big Tech
Meine Frau in Karenz, ich mitten in der Dissertation, die Kinder irgendwo zwischen Abenteuer und Jetlag. Benjamin Monsorno über seine vier Monate im Silicon Valley.
Aus ff 01 vom Freitag, den 02. Januar 2026

Ich bin eine von denen, die Südtirol als Wahlheimat auserkoren haben. Mein deutscher Führerschein hat längst dem Patent(e) Platz gemacht, im Recyclinghof kennt man mich. Ich frage ungeniert nach Einheimischenrabatten. Wenn ich will, wechsele ich dabei übergangslos vom Standarddeutschen in den Dialekt.
Südtirol ist seit 15 Jahren mein Lebensort. Ich bin am richtigen Platz. Und doch vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht fremd fühle. Das liegt weder daran, dass mich irgendwer ausgrenzt, noch an meinem Unvermögen, den Unterschied zwischen ummi, ummer und enten zu kapieren. Fremd
Meine Frau in Karenz, ich mitten in der Dissertation, die Kinder irgendwo zwischen Abenteuer und Jetlag. Benjamin Monsorno über seine vier Monate im Silicon Valley.
In der 1. Klasse der Grundschule Corvara gibt es elf Kinder und acht Erstsprachen. Sie werden auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch unterrichtet – und es funktioniert.
Warum bloß hält die Kirche an der Diskriminierung der Frauen fest? Leitartikel in ff 51-52/25
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