Gesellschaft & Wissen

Wenn ­Whatsapp mitliest

Dürfen Messenger- und Mail-Anbieter schon bald unsere Nachrichten prüfen, noch bevor sie zugestellt werden? Die EU will das erlauben, doch die Kritik daran wächst.

Das angestrebte Ziel, sagen Fachleute, sei zwar ein gutes. Aber die Mittel, um es zu erreichen, übertrieben. Worum es geht: Die EU will sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Netz besser bekämpfen.
Das Anliegen ist unstrittig, der Weg dorthin nicht. Seit 2022 liegen in Brüssel Pläne auf dem Tisch, die unser aller Nachrichten betreffen, die wir täglich verschicken und empfangen. Ursprünglich wollte die EU die Anbieter dieser Dienste – etwa Whatsapp oder Telegram – verpflichten, sie ständig zu kontrollieren. Ohne Anlass.
Davon ist man abgerückt.

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.