Gesellschaft & Wissen

Und plötzlich allein

Orestis Sparber fuhr das erste Mal allein nach Verona, Glenn Seebacher, der fotografieren sollte, war krank. Danach begaben sie sich für die Fotos noch ein zweites Mal nach Verona. © Glenn Seebacher
 

Ein Klick genügte und die Welt wurde still. Keine Nachrichten und kein Handy – und kein Zurück. War es mutig oder naiv, allein und offline loszuziehen? Text: Orestis Sparber und Glenn Seebacher | Fotos: Glenn Seebacher

Der Bildschirm wird schwarz. Ein letzter Blick. Dann Stille. Ratternd verlässt der Zug den Bahnhof und die Welt fühlt sich ungewohnt leer an. Keine Musik und keine Navigation und kein blinkendes Chatfenster. Nur das Schaukeln der Waggons und eine Durchsage. Die Sprache klingt vertraut und doch fremd. Ein Gefühl von Abenteuer und Unsicherheit breitet sich aus.
Ich fahre allein nach Verona. Mein Handy ist ausgeschaltet. Es ist ein bisschen, als hätte ich die Kontrolle verloren oder eine neue Freiheit erlangt. Heutzutage ist es ein Experiment, ohne Handy zu reisen. Die meisten

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.