Gesellschaft & Wissen

Aus dem Schatten ins Licht

Gabriela Frontull, ­geboren 1948, ­inmitten ihrer Bilder für die Ausstellung ­„Sinfonie von ­Quadrat und Kreis“. – Was ­passiert mit Ihnen, wenn Sie malen? – „Ich finde immer wieder zu mir selbst. In die Ruhe.“ © Alexander Alber
 

Sie malt, zeichnet, übersetzt Märchen ins Ladinische und illustriert sie. Über Gabriela Frontull, eine Frau mit beharrlichem Mut.

Jedes Mal, wenn sie in ihre Wohnung will, ist es für Gabriela Frontull, als würde sie einen kleinen Berggipfel besteigen. Dorthin kommt sie nur über 100 Treppenstufen, einen Aufzug gibt es nicht. Über die Hälfte ihres Lebens wohnt sie hier in diesem Haus an der Leonardo-da-Vinci-Straße in Bozen. Früher, sagt sie, als die Kinder klein waren, war es oft sehr viel anstrengender, sich mit den schweren Einkaufs­taschen nach oben zu kämpfen. Sie lacht, wenn sie das sagt. Gabriela, kurz Gabi, Frontull wird in einem Monat 78 Jahre alt, eine schmale Frau mit leiser Stimme und mit warmem

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