Gesellschaft & Wissen

Gehen, Ging, Gegangen

Alex Schwazer (umrahmt von Anwalt Gerhard Brandstätter und Ex-Managerin Giulia Mancini), er hat gerade die Nachricht von einer neuerlichen positiven Dopingprobe bekommen: „Ich bin unschuldig, aber ich werde mich nicht wehren.“ © Othmar Seehauser
 

Er war ein Ausnahmesportler, jetzt wurde er wieder positiv auf Doping getestet. Der komplizierte Fall des Alex Schwazer.

Es ist Februar 1998, als die Karriere von Alex Schwazer beginnt, er ist gerade einmal 14 Jahre alt. Er wächst in Kalch an der Straße zum Jaufen auf, der Vater arbeitet bei der Anas, die Mutter in der Schule, er hat noch einen Bruder, der sich nicht für Sport interessiert.
Er ist in diesem eisigen Winter 1998 um zehn vor fünf Uhr früh aufgestanden, hat um sechs seinen Lauf begonnen, er muss hinterher schnell unter die Dusche und dann in die Schule, in das Sportgymnasium Sterzing. Er trainiert allein. Er läuft am Radweg entlang, es liegt Schnee, es hat minus 13 Grad.
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