Gesellschaft & Wissen

Bis zum letzten Grashalm

Zusammen mit seiner Frau Edith bewirtschaftet Edi Pichler den Hiaslhof in Videgg am Schenner Berg: 7 Hektar Wiesen rund ums Haus, 10 Hektar Bergmähder, 15 Kühe, einige Zuchtkälber und freilaufende Hühner – viel Arbeit für ein bescheidenes Einkommen. © Helmut Luther
 

Als freiwilliger Helfer auf einem Bergbauernhof erfährt man: Training im Fitnessstudio reicht nicht aus für die Heuarbeit.

Uns Freiwillige beim Hiaslbauer erkennt man auf den ersten Blick. Im Unterschied zu Hofbesitzer Edi Pichler, der farblich von Kopf bis Fuß einer Kaffeebohne ähnelt, sind Phil und ich ziemlich blass, unsere Haut haben wir vor schädlicher UV-Strahlung mit reichlich Sonnencreme geschützt.
Edi taxiert unsere Mützen und Lederhandschuhe und nickt anerkennend – wobei er selbstredend persönlich solche Sachen nie gebrauchen würde. Dann streift Edis Blick meine leichten, atmungsaktiven Outdoor-Schuhe. Der Bauer zieht seine Augenbrauen hoch, sagt jedoch nichts.
Phil ist ein

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