Gesellschaft & Wissen

Mit links durchs Leben

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Ein Eis sollte Nadia Mazzardis dazu bewegen, mit rechts zu schreiben. Heute beweist sie, dass zwei linke Hände längst nicht mehr Ungeschick bedeuten.

Nadia Mazzardis gehört zu den zehn Prozent der Menschen, die linkshändig sind. Als sie mit sechs Jahre in die Schule kam, bedeutete das, sich einer Welt anzupassen, die nicht auf sie ausgerichtet war. Sie wurde gezwungen, mit rechts zu schreiben, als Belohnung bekam sie von ihren Eltern ein Eis versprochen. Als Vize-Präsidentin des Beirats für Chancengleichheit setzt sie sich heute, fast 60 Jahre später, unter anderem mit Fragen der Gleichstellung auseinander. Ihre eigene Geschichte hat sie dabei nicht vergessen.
„Ich habe eine sehr schlechte Handschrift“, sagt Mazzardis.

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