Irgendwas geht seinen Gang
Wer die öffentlichen politischen Debatten der vergangenen Tage in Südtirol verfolgt, kann sich nur wundern – oder auch ärgern. In welchem Land leben wir eigentlich?
Aus ff 07 vom Donnerstag, den 16. Februar 2017

Vor 20 Jahren begannen sich die Grenzen zwischen Deutschen und Italienern in Südtirol langsam aufzuweichen. Jetzt verhärten sie sich wieder. Und die einzige Erklärung, die ich dafür habe, ist: Wo alle Gewissheiten verloren gegangen sind, klammert man sich an die eigene Gruppe. Aber sich einigeln hat noch nie zu etwas geführt. Sich einigeln heißt, sich selber zu beschneiden.
Ich müsste mich sowieso auseinanderdividieren, wollte ich mich festlegen. Denn ich bin in eine mehrsprachige Familie hineingeboren. Die Mutter aus dem Trentino, in Innsbruck zur Welt gekommen, sie hat bis
Wer die öffentlichen politischen Debatten der vergangenen Tage in Südtirol verfolgt, kann sich nur wundern – oder auch ärgern. In welchem Land leben wir eigentlich?
Das Unbehagen der Italiener in Südtirol, sagt Francesco Palermo, sei ähnlich wie jenes der Frauen in einer männlich dominierten Arbeitswelt. Die Lösung? „Brücken bauen, sich entgegenkommen.“
Mobilität: (nd) Nach der ff-Titelgeschichte („150 Millionen in die Sackgasse“) kommt Bewegung in die Diskussion um die ...
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.