Kultur

Verachtet und verkannt

Aus ff 27 vom Donnerstag, den 06. Juli 2017

Martin Hanni
Martin Hanni bei der Kultur- und Minderheitenberichterstattung in Breslau/Wrocław 2016, als diese europäische Kulturhauptstadt war. © Agostino Fuscaldo
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Der Bozner Kulturpublizist und Filmemacher Martin Hanni spürt dem Anarchismus nach. „Die Gleichsetzung mit Chaotentum hat er nicht verdient“, so Hanni. Für seinen Dokumentarfilm „Bakuninhütte“ erfährt er prominente Unterstützung.

Dass es doch noch klappt, das hätte sich Martin Hanni nicht mehr gedacht. Denn sein Projekt schien endgültig versenkt, seit jene Produktionsfirma, mit der er große Pläne schmiedete, wirtschaftlich ins Abseits geriet. Wer auch sollte an ihrer statt einen Dokumentarfilm produzieren, sprich finanzieren, der vom Anarchismus handelt?
Hanni, Bozner Kulturpublizist und Dokumentarfilmer, der bereits ein erstes Drehbuch verfasst hatte, wollte ...

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  • Mussolini-Relief Protestdemonstration Kurt Langbein Anarchisten

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Leserkommentare

1 Kommentar
Plank artur
09. Juli 2017, 02:41

In einer Zeit in welcher politische Systeme die von marktwirtschaftlichen Prinzipien gesteuert werden spekulationsverluste von grossbanken auf die unter Arbeitszwang stehende Bevölkerung abwälzen , in welcher Demokratien durch rechtspopulismus zu rassistischen , sexistischen, homo - und islamophoben autarkien deformiert , Flüchtlinge in internierungslagern zusammengepfercht werden, millionen Kinder an hunger sterben und gleichzeitig Millionen Menschen wegen überkonsum krank werden , und obwohl die Erde durch zu viel Produktion und Konsum immer mehr schaden nimmt die Politik sich vom prinzip des Wirtschaftswachstums nicht verabschiedet ..... Ist information über Gesellschaftsformen in welcher der Mensch und die Natur an erster stelle stehen notwendig. antworten

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