Kultur

Hände hoch!

Aus ff 31 vom Donnerstag, den 03. August 2017

Jonas Rabensteiner
Seine rechte Hand saust über das Griffbrett, als hätte sie nie etwas anderes gemacht: Jonas Rabensteiner übt für kommende Konzerte. „Ich wollte immer der Beste sein“, sagt er. © Alexander Alber
 

Bis zu 12 Stunden täglich übte Jonas Rabensteiner an der Gitarre – bis seine rechte Hand zu zucken begann. Wie ein Fanatiker die Ruhe entdeckte. Und zum Linkshänder wurde.

Als die Welt über Jonas Rabensteiner zusammenbrach, saß er in seinem Studentenzimmer in Mailand.
Seit Monaten hatte seine rechte Hand das Spielen an der Gitarre beinahe unmöglich gemacht – und seine Nächte kürzer und kürzer. Drei Stunden Schlaf waren für den angehenden Profimusiker im März letzten Jahres keine Seltenheit, die restliche Zeit seines letzten Studienjahres verbrachte er am Instrument. Lieder schreiben, besser werden – üben, üben, üben.
Doch als die Welt über Rabensteiner zusammenbrach, war ans Üben nicht mehr zu denken: „Ich war psychisch am ...

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