Kultur
Er ist wieder da
Aus ff 06 vom Donnerstag, den 08. Februar 2018

Zehn Jahre nach dem Skandal um den Frosch am Kreuz zeigt das Museion in Bozen wieder Martin Kippenberger – zusammen mit Maria Lassnig. Das Haus begleicht damit eine offene Rechnung. Ist die Zeit der Ängstlichkeit vorbei?
Den Frosch am Kreuz sieht man nur auf einem Bild, ganz klein. Er hängt über zwei Betten, die Martin Kippenberger gemalt hat. Ein grüner Farbtupfer auf einer Leinwand von 240 x 200 Zentimetern, kein Ei, kein Bierkrug. Den Frosch am Kreuz von Martin Kippenberger hat man dennoch vor Augen, auch wenn man ihn nicht sieht. Vor zehn Jahren, als das Museion in Bozen seinen Neubau mit einer protzigen Ausstellung einweihte, hing er rechts oben hinter der Eingangstür, in der einen Hand ein Ei, in der anderen einen Bierkrug. Die meisten Besucher gingen achtlos an ihm vorbei, auch die Politiker, die
Weitere Artikel
-
-
Angriff auf das Idyll
Der nationale Aktionsplan „Pan“ verbietet biologische Pflanzenschutzmittel im Siedlungsbereich. Nun droht den Gärten von Schloss Trauttmansdorff die zeitweilige Schließung.
-
Wo die Funken sprühen
Der Kunstschmied Heinrich Hauser aus Kurtatsch ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Sein Können und den Perfektionismus verdankt er einem Menschen: seinem Vater, einem Südtirol-Attentäter.
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.