Macht und Ohnmacht
Ein Partito Democratico, der alles falsch gemacht hat. Eine SVP, die nur auf sich schaut. Das eigentliche Problem aber, sagt Francesco Palermo, ist ein gesellschaftliches: „Es fehlt ein Bündnis zwischen Politiker und Bürger.“
Aus ff 10 vom Donnerstag, den 08. März 2018

Kunst: (ml) Kupferstiche, die ein längst vergangenes Leben zeigen, alte Land- und Postkarten sowie Banknoten und Briefmarken von ehemaligen Kolonien – das ist das Material, auf dem Malala Andrialavidrazana ihre Serie „Figures“ aufbaut. Die aus heutiger Sicht exotisch anmutenden Darstellungen und Motive prägten für lange Zeit die Vorstellungen der Menschen der Kolonialmächte. Andrialavidrazana (geboren 1971 in Madagaskar) spielt mit den weit verbreiteten Darstellungen und Motiven in ihren Arbeiten, indem sie sie radikal verändert und mit neuen Bedeutungen
Ein Partito Democratico, der alles falsch gemacht hat. Eine SVP, die nur auf sich schaut. Das eigentliche Problem aber, sagt Francesco Palermo, ist ein gesellschaftliches: „Es fehlt ein Bündnis zwischen Politiker und Bürger.“
Die italienische Parteienlandschaft ist seit diesem 4. März nicht wiederzuerkennen. Die Opposition hat die Regierung schachmatt gesetzt. Über eine Revolution, die nicht ganz unerwartet kommt.
Die Grünen sind bei den Wahlen arg gebeutelt worden. Das lokale Ergebnis ist mau, das nationale gleicht einem Absturz.
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.