Freiheitliche Grundordnung
Lederhosen, Dirndl, Bier und markige Reden, doch noch keine Kandidaten: Die Blauen beschwören den Zusammenhalt.
Aus ff 24 vom Donnerstag, den 14. Juni 2018

Das Atelier ist unscheinbar. Kein großer Raum, dafür umso voller. Zahlreiche Zeichnungen, darunter viele Kinderzeichnungen an den Wänden, Regale mit Schriften, Mappen und großformatigen, aufeinander getürmten Büchern, eine große Handpresse, Handwerkszeug und Pinsel über Pinsel. Die Farben dazu finden sich in Gläsern auf einer großen Tischplatte, die nahezu den ganzen Raum ausfüllt. Will man an das andere Ende des Raums gelangen, muss man sich schon zwischen den mannshohen, hochformatigen Bildern hindurchzwängen, die uneinsehbar aneinandergereiht sind. Es ist eine kleine
Lederhosen, Dirndl, Bier und markige Reden, doch noch keine Kandidaten: Die Blauen beschwören den Zusammenhalt.
Luca Libardoni lebt seit 40 Jahren auf der Straße, weil er frei sein will. Das gibt er auch nicht auf, als sein Sohn es ihm gleichtut. Welchen Preis bezahlt man für so ein Leben?
„Brief an unsere Leser“ in ff 22/18
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