Kein Zwang zur Harmonie
Den Künstlerbund reformieren, sich einmischen: Interview mit dem Künstler Thomas Sterna in ff 47/18
Aus ff 48 vom Donnerstag, den 29. November 2018

Es ist der 17. November 1957, und Max und Peter sind auf dem Weg nach Sigmundskron. Bald wird dort Silvius Magnago sich mühsam mit dem einen Bein, das ihm der Krieg gelassen hat, ans Rednerpult quälen. Doch die beiden Burschen, noch minderjährig, wird es nicht weiter interessieren, was er zu sagen hat. Magnago ist ihnen zu weich, zu kompromissbereit. „Los von Rom“ wollen sie hören, doch Magnago sagt bloß: „Los von Trient.“ Doch noch wissen Peter und Max nicht ganz, ob sie ihren Hormonen folgen oder sich für den Freiheitskampf entscheiden sollen. Denn da in der Menge ist auch
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