Kultur

Liebe und Widerstand

Aus ff 22 vom Donnerstag, den 30. Mai 2019

Schiff
Mahnmal oder obszöne Effekthascherei? Das Schiff, mit dem mindestens 700 Menschen im Mittelmeer ertranken – aufstellen lassen hat es der Schweizer Künstler Christoph Büchel. © Alexander Alber
 

Auf der Biennale in Venedig zeigt sich der Kunstbetrieb in seiner ganzen Breite. Es ist die Leistungsschau der zeitgenössischen Kunst. Noch wird sie von Menschen gemacht, aber in Zukunft?

Venedig ist eine Stadt, in der man viele Menschen trifft. Man kann sich hier in der Kunst der Empathie üben, wenn man in den Wasserbussen auf Tuchfühlung geht. Es ist eine Stadt, die verloren ist. Venedig ist ein Konsumgut. Wir, die Gäste, die in diese Stadt einfallen, brauchen sie langsam auf.

Es ist eine schöne Stadt, wenn nicht vor den alten Palästen die großen Schiffe, die Kasernen des Massentourismus, aufkreuzen. Und harte Wellen an die -Mauern der Häuser prallen lassen. In Venedig ist alles teuer – die Bewohner rächen sich für die Überrennung der Stadt, indem sie ...

weitere Bilder

  • „Flight“ von Roman Stanczak Werl von Nicole Eisenmann Werk von Enrico David Installation von Slave & Tatar Werk von Tavares Strachan
  • Werk von Jean-Luc Moulène Werk von Otobong Nkanga und Foto von Zanele Muholi  „Microworld“  von Liu Wei Werk von Shilpa Gupta

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