„Männer sind immer mitgemeint“
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch forscht seit 40 Jahren zu geschlechtergerechter Sprache. Sie sagt: Warum nicht nach Jahrzehnten der Diskriminierung der Frauen einfach nur die weiblichen Endungen verwenden?
Aus ff 27 vom Donnerstag, den 04. Juli 2019
Ratgeber – „no shame“ von Jessica Libbertz: (aa) Fußballfans kennen sie als toughe Sky-Moderatorin. Oder als erste Frau, die in Deutschland die Uefa Champions League moderierte. Jetzt hat Jessica Libbertz (unverheiratet Kastrop) ein Buch über die Scham geschrieben (No Shame – wie wir den Teufelskreis der destruktiven Scham verlassen, Gräfe und Unzer, München 2019, circa 17 Euro).
Die 45-Jährige kann viele Episoden erzählen, für die sie sich in ihrem Leben schlimm geschämt hat. Ehrlich und schonungslos schreibt sie über ihre Krisen und darüber,
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch forscht seit 40 Jahren zu geschlechtergerechter Sprache. Sie sagt: Warum nicht nach Jahrzehnten der Diskriminierung der Frauen einfach nur die weiblichen Endungen verwenden?
Das generische Maskulinum macht Frauen unsichtbar. Heidi Hintner über die Macht der Sprache.
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