„Man stirbt nie ganz allein“
Tagebuch zweier Pflegerinnen: ff 23/20 über die Arbeit an der Virus-Front
Aus ff 25 vom Donnerstag, den 18. Juni 2020

Drei Anläufe brauchte Norbert Conrad Kaser für die Matura. Als er endlich in Wien studieren durfte, blieb er erneut stecken. Akademisch brachte Kaser nichts zuwege, es entstanden nur ein paar Gedichte. Doch selbst dieser Rest an Energie verpuffte und machte einer handfesten Schaffenskrise Platz. Alle Türen schienen verschlossen. Da öffnete sich unerwartet ein Fenster.
Den Gründonnerstag 1970 hatte Kaser frierend in seiner behelfsmäßigen Wohnung verbracht, einem Schrebergartenhäuschen in der Alszeile im 17. Wiener Bezirk. Bis es ihn in seine Stammkneipe zog, Brankowsky’s
Tagebuch zweier Pflegerinnen: ff 23/20 über die Arbeit an der Virus-Front
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